Beiried, Filet, Rib Eye Steak: Welches Steak wofür

Markus Kollecker – Fleisch24

Markus: Für meine Frau Monica ein Filetsteak, für meinen Sohn Maxi ein Beiriedsteak und für Miriam und mich ein Rib Eye Steak.

Beiried, Filet, Rostbraten & Rib Eye: Welches Steak wofür?

Welches Steak wofür?“ ist eine der häufigsten Fragen vor dem Kauf – und genau da hilft eine klare Einordnung. In Österreich nutzen wir traditionelle Begriffe wie Beiried oder Rostbraten. Hier bekommst Du eine einfache Entscheidungshilfe: Beiried, Filet und Rib Eye (Rostbraten) – wie sie schmecken, was sie unterscheidet und wie Du sie perfekt zubereitest.

Kurzüberblick: Welches Steak passt zu Dir?

Steak Stärken Beste Zubereitung
Filetsteak maximale Zartheit, sehr mager & mild kurz & heiß, am besten rare bis medium
Beiried (Roastbeef) kompakt, feine Faser, klassischer Fettrand scharf anbraten, Fettrand einschneiden/auslassen
Rib Eye / Rostbraten extra saftig, starke Marmorierung, intensives Aroma ideal für hohe Hitze, Fett schmilzt beim Garen

1) Filetsteak: wenn Du maximale Zartheit willst

Das Filet (Lungenbraten) ist der edelste Zuschnitt – extrem feinfaserig und fast fettfrei. Da es kaum beansprucht wird, ist es unschlagbar zart, im Geschmack jedoch etwas milder. Ideal für Genießer, die es „zart und elegant“ mögen. Wichtig: Da kaum Fett vorhanden ist, wird es bei zu langem Garen schnell trocken – daher am besten maximal medium genießen.

Passendes Produkt: Filetsteak (Rindersteak).

2) Beiried: der klassische Allrounder (Roastbeef)

Die Beiried ist das Gegenstück zum Rostbraten und stammt aus dem hinteren Rücken. Sie ist magerer als das Rib Eye, besitzt aber oft einen markanten Fettrand. Dieser dient als Geschmacksträger und schützt das Fleisch beim Braten vor dem Austrocknen. Die Beiried ist perfekt, wenn Du ein bissfestes, aromatisches Steak mit einer gleichmäßigen Struktur suchst.

Passendes Produkt: Beiried / Roastbeef.

3) Rib Eye Steak: das aromatische Kraftpaket (Rostbraten)

Das Rib Eye, in Österreich klassisch als Rostbraten bekannt, stammt aus der Hochrippe. Sein Name kommt vom „Fettauge“ (Eye), einem Kern aus intramuskulärem Fett. Dieses Fett schmilzt beim Grillen und macht das Fleisch unglaublich saftig, butterweich und geschmacksintensiv. Das Rib Eye verzeiht durch den hohen Fettanteil auch kleine Fehler beim Garpunkt und bleibt am Grill fast immer saftig.

Passendes Produkt: Rib Eye Steak (Rostbraten).

Rib Eye, Beiried oder Filet? Die schnelle Entscheidung

  • Du willst „maximalen Geschmack & Saftigkeit“: Rib Eye / Rostbraten.
  • Du willst „mager, aber mit Fettrand“: Beiried / Roastbeef.
  • Du willst „das zarteste Stück ohne Fett“: Filet.

Wichtige Tipps für das perfekte Steak

  • Zimmertemperatur: Nimm das Fleisch ca. 30–60 Min. vor dem Braten aus dem Kühlschrank.
  • Marmorierung beachten: Ein Rib Eye verträgt durch das Fett mehr Hitze als ein mageres Filet.
  • Ruhezeit ist Pflicht: Lass jedes Steak nach dem Garen 5 Minuten ruhen, damit sich die Fleischsäfte verteilen.

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Merksatz: Filet = zart & mager, Beiried = klassisch mit Rand, Rib Eye = saftig durch Marmorierung. Mit dem richtigen Zuschnitt wird jedes Grill-Event zum Erfolg!


Quellen (verwendet):
Fleisch24 – Produktwissen zu Rib Eye (Rostbraten), Beiried und Filet.

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